Mit einem guten Makler lassen sich für den Verkäufer und Käufer optimale Ergebnisse erzielen

Der Makler ist für den Käufer und Verkäufer oftmals günstiger

Wie sieht es aus? Sind Privatverkäufer die besseren Verkäufer, oder zahlt der Käufer am Ende noch drauf? Der richtige Makler - mit der entsprechenden Ausbildung und Berufserfahrung - kann sowohl für den Verkäufer, als auch für den Käufer das optimale Ergebnis erzielen.

Wunsch und Realität

Vor Kurzem durfte ich mich als Maklerin bei einem Kunden vorstellen, der sein Haus veräußern möchte. Das Gespräch verlief angenehm, bis die Rede auf den möglichen Verkaufspreis kam. Der Kunde sagte frei heraus, dass er einen Preis im Kopf hat und unter diesem nicht verkaufen möchte. So weit, so gut.

Der Kunde rechnete mir vor, dass er gerne € 850.000,- für das Objekt haben möchte. Zudem sagte er: Im zweiten Halbjahr von 2020 ist die neue Provisionsregelung noch nicht in Kraft und daher kann ich die Maklerkosten als Verkäufer, die ich vorher dazu gerechnet habe, in Abzug bringen und lande somit bei € 830.000,-. Da hier noch Verhandlungsspielraum drin ist, gehe ich aber maximal bis € 750.000.- oder vielleicht auch € 700.000,-, aber darunter verkaufe ich auf keinen Fall!

Innerhalb von 2 Minuten ein Preisverfall von bis 150.000 EUR

Ist Ihnen schon schwindlig, bei diesen ganzen verschiedenen Preisen? Und wundern Sie sich auch schon, wie der Wert einer Immobilie innerhalb von nicht mal 2 Minuten um € 150.000.- sinken kann und das ganz ohne Brand-, Wasser- oder sonstigem Katastrophenfall?

Meine Kurzermittlung für das Haus kam auf € 450.000,-.

Liebhaberpreis hin oder her, aber im Hunderttausenderbereich findet sich selten jemand und wie sie sich denken können, wurde ich nicht die Maklerin für diesen Kunden.

Sind privat angebotene Immobilien günstiger?

Meine große Befürchtung nun ist, dass ab Anfang 2021, wenn Makler die halbe Provision von den Verkäufern berechnen müssen, viele Private selbst den Verkauf ihrer Immobilie machen wollen.

Doch bereits ist jetzt schon nachgewiesen, dass private Verkäufer den Wert ihrer Immobilie gerne überschätzen. Hier kommen Unkenntnis, Überbewertung und manchmal auch schlicht und ergreifend der Wunsch nach Maximalgewinn zusammen. Von einer fachlich korrekten Wertermittlung für das Objekt kann nicht die Rede sein.

Makler setzen von Anfang an marktgerechte Preise für die Immobilien an, während Private den Wert gern zu hoch einschätzen Cai-Nikolas Ziegler; Immowelt

Der Makler ist - trotz seiner Provision - für den Käufer oftmals günstiger

Eine Auswertung vom Internetimmobilienportal Immowelt hat ergeben, dass von Makler angebotene Wohnungen im Mittel in neun von elf untersuchten deutschen Großstädten günstiger sind, als Wohnungen, die direkt vom Eigentümer angeboten wurden. Und das obwohl bis zu 7,14 % Provision an den Makler zu zahlen waren. Der Vorstandschef bei Immowelt, Cai-Nikolas Ziegler, hat dafür die einfache Erklärung, dass Makler von Anfang an marktgerechte Preise für die Immobilien ansetzen, während Private den Wert gern zu hoch einschätzen.

Als Immobilienkäufer ist es ab 2021 durchaus sinnvoll zu hinterfragen, warum ein privater Immobilienverkäufer keinen Makler hinzugezogen hat und bei dem Kaufpreis ganz genau für sich zu entscheiden, ob dieser zum Objekt passt und wenn nein, wie viel man als Liebhaber dazu rechnen möchte.

Ihre Senta Hoffmann

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